Die Galápagos Inseln

Information zu den Hauptinseln des Galápagos Archipels

Insel Santa Cruz

Die Insel SANTA CRUZ (Indefatigable) liegt im Herzen des Galápagos Archipels und umfasst ein Gebiet von 98.555 Hektar. Der Hauptort Puerto Ayora hat etwa 20.000 Einwohner und ist damit der grösste Ort der Galápagos Inseln. Neben dem Hochland der Insel mit Vulkankratern, Lavatunneln und Riesenschildkröten sind vor allem die schönen Strände und Buchten erwähnenswert, in denen Sie SeelöwenMeeresschildkröten und Seevögel beobachten können.
Santa Cruz ist nur durch einen schmalen Kanal von der Insel BALTRA getrennt, auf der einer der beiden Inselflughäfen liegt. Etwa die Hälfte der Insel ist nicht Teil des Nationalparks und darf somit auf eigene Faust betreten werden.

Insel Isabela

ISABELA (Albermale) ist die grösste Insel des Galápagos Archipels und nimmt etwa 60% der Landmasse von Galápagos ein. Gebildet wurde die Insel durch Ausbrüche ihrer sechs Vulkane. Der Vulkan Sierra Negra, der im Juli 2018 zum letzten Mal ausbrach, ist mit einem Durchmesser von etwa zehn Kilometer der zweitgrösste Vulkankessel der Welt, nach dem Ngorongoro Krater in Tansania. Und zudem einer der aktivsten Vulkane des Archipels.

Isabela wird trotz der Grösse von nur etwa 2.200 Menschen bewohnt und hat damit die dritthöchste Einwohnerzahl der vier bewohnten Inseln des Archipels. Nur ein kleiner Teil der Insel ist nicht Teil des Nationalpark sund darf auf eigene Faust betreten werden.


Der einzige Ort der Insel, Puerto Villamil, eignet sich hervorragend, um ein paar Tage zu verweilen. Neben einem Traumstrand direkt im Ort bieten sich von hier aus viele Ausflugsmöglichkeiten, die zum Teil auch ohne Begleitung und ohne Nationalparkführer unternommen werden können, an. Fragen Sie uns! Puerto Villamil ist der perfekte Ort, um z.B. nach einer Kreuzfahrt durch die Inselwelt noch einen Hotelaufenthalt anzuhängen.

Auf Isabela haben sich mehrere endemische Riesenschildkrötenarten entwickelt und nur hier können sie noch auf Mangrovenfinken treffen.

Insel San Cristóbal

SAN CRISTÓBAL (Chatham) ist ebenfalls eine der vier bewohnten Inseln des Galapagos Archipels. An ihrem südlichen Ende befindet sich Puerto Baquerizo Moreno, die Hauptstadt der Provinz Galápagos. Schon am Anlegesteg werden Sie von Seelöwen begrüsst, und wenn Sie genauer hinschauen, sehen Sie bestimmt auch so einige Rote Klippenkrabben, Meerechsen, Fregattvögel und die endemische Chatham Spottdrossel.

Die Insel bietet einige sehr interessante Besuchspunkte, teilweise jedoch nur per Boot zu erreichen, z.B. den emblematischen Kicker Rock oder aber auch Punta Pitt, wo Sie alle drei Tölpelarten an einem Ort finden, darüber hinaus sind beide Fregattvogelarten.

In Laufnähe zum Ort befindet sich der zweite Flughafen und dient einigen Kreuzfahrtschiffen als Start– oder Endpunkt der Tour.

Insel Floreana

Die kleine und teilweise felsige Insel FLOREANA (Charles) wurde durch Vulkane geformt, die mittlerweile nicht mehr aktiv sind und ist so alt, dass sich verschiedene endemische Tierunterarten entwickelt haben: die Charles Spottdrossel, die Floreana Lavaechse, die Floreana Schlange und eine Unterart der Riesenschildkröte.

Floreana ist eine der vier besiedelten Inseln von Galápagos und die Insel mit den wenigsten Einwohnern. Gerade einmal 150 Menschen leben auf der Insel. Die meisten von ihnen wohnen in dem kleinen Dorf Puerto Velasco Ibarra. Berühmt ist Floreana vor allem aufgrund Ihrer spannenden Siedlungsgeschichte und seinem Briefkasten in der „Post Office Bay“.

Zwischen Floreana und den anderen Inseln besteht keine regelmässige Schiffs- oder Flugverbindung.

Das Buch von Margaret Wittmer „Postlagernd Floreana“ ist eine wunderbare Lektüre während einer Galápagos Kreuzfahrt!
Auf der Suche nach dem Paradies wanderten einige Deutsche vor knapp 90 Jahren auf die Galápagos Inseln aus, unter ihnen Margret Wittmer. Sie kommt 1932 mit ihrem Mann und dessen zwölfjährigem Sohn nach Floreana. Fernab der Zivilisation will die Kölner Familie ein neues Leben als Siedler beginnen. Zunächst dient eine ehemalige Piratenhöhle der Familie als Unterschlupf, in der Margret Wittmer auch ihr zweites Kind zur Welt bringt. Immer wieder werden weitere Abenteuerlustige auf die Insel gelockt, verlassen diese aber meist nach kurzer Zeit wieder, zermürbt vom anstrengenden Kampf ums Überleben. Familie Wittmer bleibt jedoch. Der Inselfrieden wird bald durch mehrere bis heute ungelöste Todesfälle gestört, die seinerzeit die Weltpresse beschäftigten. Unter mysteriösen Umständen kommen eine selbsternannte Baronin, ihre beiden Liebhaber sowie ein weiterer Siedler ums Leben.

Heute leben auf der Insel etwa 150 Menschen auf Floreana, darunter auch die Nachfahren der Familie Wittmer, die ein kleines Hotel betreiben. Gern vermitteln wir Ihnen ein Zusammentreffen!

Insel Española

Die unbewohnte Insel ESPAÑOLA (Hood) liegt im Süden des Galápagos Archipels und ist eine der ältesten Inseln. Mehrere endemische Tierarten und Unterarten haben sich hier entwickeln können, darunter die Haubenriesenschildkröte, deren Rettung vor dem Aussterben für die Arbeit der Charles Darwin Forschungsstation einen grossen Erfolg darstellt.

Wegen ihrer grossen Vielfalt an Vogelarten ist die Insel nicht nur bei Vogelbeobachtern sehr beliebt. Sie werden in Punta Suárez auf Masken- und Blaufusstölpel sowie auf Galápagos-Tauben, Rotschnabel-Tropikvögel, Albatrosse (April bis Ende November), Spottdrosseln und Gabelschwanzmöwen treffen.

Die Gardner Bucht besticht mit ihrem weissen Sandstrand, den vielen sich darauf sonnenden Seelöwen, dem türkisen Wasser und bietet einen sehr interessanten Platz zum Schnorcheln. Ein Besuch der Insel Española ist einer der Höhepunkte einer Galápagos Kreuzfahrt.

Insel Genovesa

Ist die Insel Española das Highlight im Süden, so ist es die unbewohnte Insel GENOVESA (Tower) im Osten. Diese Insel ist die einzige des Galápagos Archipels nördlich des Äquators, die Besuchern offen steht. Sie ist klein und relativ flach. Ein versunkener Krater formt die Darwinbucht, ein natürlicher Hafen mit etwa 2,5 km Durchmesser. Die Insel ist besonders geeignet für die Beobachtung von Rotfusstölpeln und Fregattvögeln. Neben Seelöwen treffen Sie auch gelegentlich auf Pelzrobben in der Bucht.

In der Darwinbucht werden Sie von Hunderten von Vögeln begrüsst, vor allem Fregattvögel, Rotfusstölpel, Maskentölpel, Lavamöwen, Fischreihern, Finken und Spottdrosseln. Auch die Unterwasserwelt wartet auf Schnorchler!

Bei einem weiteren Anlandungspunkt erwartet Sie erneut eine Seevogelkolonie mit schier unzähligen Exemplaren. Der Star Genovesas ist jedoch der Rotfusstölpel.

Insel Fernandina

FERNANDINA (Narborough) ist die jüngste und westlichste Insel des Archipels. Sie ist durch Hochdrücken des Meeresbodens und durch die Lava des Vulkans La Cumbre entstanden und ist noch heute die Insel mit der höchsten vulkanischen Aktivität. Letzter spektakulärer Ausbruch: Anfang März 2023!

Der Anlandungspunkt Punta Espinosa ist ein schmaler Landstreifen, wo sich Hunderte von Meeresleguanen in grossen Gruppen auf den Lavafelsen tummeln. Der berühmte flugunfähige Kormoran kann hier genauso beobachtet werden wie Pinguine, Pelikane und Seelöwen. Von Land aus sehen Sie oft Meeresschildkröten Rochen und Riffhaie. Zahlreiche Mangroven ragen ins Meer und zeugen von einem gesunden, intakten Ökosystem.

Der Kanal Bolívar trennt die Insel Fernandina von ihrer grossen Nachbarinsel Isabela. Bei der Durchfahrt kann man häufig Delfine, Brydewale und manchmal sogar Orcas sehen. Auch grosse Fische, wie beispielsweise Mantarochen oder der eigenartige Mondfisch, der aussieht wie eine grosse Scheibe mit Flossen und bis zu fünf Meter gross werden kann, kommen hier vor. Im südlichen Teil des Kanals werden häufig Walhaie gesichtet.

Insel Santiago

SANTIAGO (James) ist mit 900m nach Isabela und Fernandina die dritthöchste Insel des Archipels, ebenso unbewohnt. Hier haben sich auch Unterarten der Riesenschildkröten entwickelt, die aber selten an den Besuchspunkten gesichtet werden.

Neben Landleguanen, roten Klippenkrabben, Seevögeln, Seelöwen ist hier besonders auf eine Grotte mit Pelzrobben hinzuweisen, die Sie beim Besuchspunkt Puerto Egas sehen werden; einer der wenigen Orte auf Galápagos, wo Sie diese Tiere beobachten werden können.

Insel Bartolomé

Die etwa 1,2 km² grosse vulkanische Insel BARTOLOMÉ liegt nahe der Ostküste der Insel Santiago und ist geprägt von einem 114m hohen Vulkankrater, der die Insel überragt. Eines der wohl meistfotografierten Landschaftsmotive von Galápagos wartet hier auf Sie. Der Pinnacle Rock ist das Überbleibsel eines alten Tuffkegels. Die ersten Pflanzenspuren auf dem relativ jungen Lavaboden lassen sich blicken.

Versäumen Sie es nicht auf Bartolomé schnorcheln zu gehen. Nicht ganz unwahrscheinlich, dass direkt neben Ihnen ein Galápagos Pinguin vorbei schwimmt oder Ihnen vom Felsen aus beim Schnorcheln zuschaut.

Insel Süd Plazas

Die Insel PLAZAS SÜD liegt vor den Steilklippen der grossen Nachbarinsel Santa Cruz und ist anders als diese ein durch vulkanische Aktivität hochgedrückter Teil des Meeresbodens. Obwohl die Insel nur etwa einen Kilometer lang und 100 Meter breit ist, bietet sie eine erstaunliche Artenvielfalt an Tieren und eine ausserordentlich interessante Pflanzenwelt.

Charakteristisch für die Insel Plazas Süd ist die Sesuvium Mattenflechte, die während der Regenzeit der sonst eher trockenen und kargen Insel einen gelben und grünen Farbton verleiht. In der Trockenzeit (Ende Juni bis Januar) erstrahlt sie in leuchtendem Rot und nun heben sich die gelben Landleguane besonders schön von dem roten Mattengeflecht ab. Die Optunia Kakteenwälder dienen den Leguanen als Nahrung. Ausserdem befinden sich einige Seelöwenkolonien auf der Insel und es gibt ausserdem unzählige Seevögel zu beobachten.

Insel Nord Seymour

NORD SEYMOUR ist eine kleine, flache und unbewohnte Insel nahe der Flughafen Insel Baltra gelegen.

Seelöwen, Meeresleguane, Landleguane leben hier, Blaufusstölpel und Prachtfregattvögel nisten hier. Der innere Teil der Insel ist mit Palo Santo Bäumen und einem Opuntia Kakteenwald geprägt.

Nord Seymour ist aufgrund seiner Nähe zum Flughafen oft der erste, bzw. der letzte Besuchspunkt im Rahmen einer Kreuzfahrt. Für beides eignet sich die kleine Insel ausgesprochen gut: Zum Willkommenheissen für einen ersten Eindruck und zum Abschied nehmen vom Paradies.

Insel Rábida

Die Insel RÁBIDA (Jervis) ist eine kleine und sehr trockene Insel und wird wegen ihres roten Korallenstrandes, der von Seelöwen belagert wird, auch als „rote Insel“ bezeichnet. Verantwortlich für die rote Farbe des Sandes ist ein hoher Eisenoxidgehalt im Lavagestein.

Eine Salzwasserlagune liegt hinter dem Strand, wo sich gelegentlich Flamingos aufhalten. Rábida beeindruckt mit ihren verschiedenartigen vulkanischen Felsformationen.

Auch hier ist Schnorcheln sehr empfehlenswert!

Die Galápagos Inseln: wild, einzigartig, spektakulär!

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