Auf den Galápagos Inseln

Vögel

Die interessanten Vogelarten der Galápagos Inseln finden reichhaltig Nahrung in den fischreichen Gewässern um die Inseln. Mit dem kalten Humboldtstrom kommen riesige Fischschwärme. Nahrung im Überfluss für die Vögel – die perfekte Zeit, um den Nachwuchs gross zu ziehen.

Grosse Kolonien von Albatrossen und Blaufusstölpeln kehren zu ihren angestammten Brutstätten zurück – jedes Jahr aufs Neue! Der Balztanz der Blaufusstölpel, der mit der Übergabe eines kleinen Zweiges an die Auserwählte endet – des ersten Bausteins für das gemeinsame Nest- ist ein sehr eindrucksvolles Erlebnis. Man sieht den beiden die Verliebtheit an und darf live dabei sein.

Im Anschluss dann das Ausbrüten der Eier, die mit den blauen Füssen vor der Sonne gekühlt werden. Und schliesslich die Aufzucht der Jungen, die ersten Flugversuche. Manchmal kann man alles auf einer Insel zur gleichen Zeit beobachten. Und das ist nur ein Beispiel von vielen unvergesslichen Tiererlebnissen.

Die Vogelarten auf den Galápagos Inseln sind hochinteressant. Nicht zuletzt war es eine kleine Finkenart, die Charles Darwin zu seiner Evolutionstheorie inspiriert hat. Lesen Sie im folgenden etwas mehr über einige der hier vorkommenden  Vögel.

Albatros

Haben Sie Walt Disney’s Bernhard und Bianca gesehen? Wenn ja, wissen Sie warum wir fragen! Beim waghalsigen Start- und beim tollpatschig anmutendem Landemanöver der riesigen Albatrosse auf der Insel Española werden Sie nämlich genau daran erinnert.

Es ist grandios, den Tieren dabei zu zu sehen und Ihnen so nah zu kommen. Das Schnäbeln der Grossen sowie der Flugunterricht für die Kleinen sind eine Augenweide.

Manche Tiere bewachen noch das eine riesige Ei, das Sie pro Jahr legen oder von anderen wird der bereits geschlüpfte Nachwuchs bestens behütet und versorgt.

Flugunfähiger Kormoran

Die Flügel der Kormorane auf den Galápagos Inseln haben sich zurückgebildet, sie sind verkrüppelt. Fliegen können diese Kormorane nicht mehr – müssen sie auch nicht, denn sie haben alles, was sie auf “ihrer Insel” brauchen. Und ein ergiebiges Meer in unmittelbarer Entfernung.

Auf Isabela und Fernandina lebt die einzige von 29 Kormoranarten, die das Fliegen verlernt haben. Ihre blauen leuchtenden Augen sind bemerkenswert, die kreisrunden, gepflegten Nestbauten sehenswert.

Fregattvogel

Zwei Arten von Fregattvögeln kommen auf Galápagos vor: der Pracht- und der Bindenfregattvogel. Der Unterschied ist für das Laienauge minimal. Diese Piraten der Lüfte, die anderen Vögeln die Beute im Flug stehlen, sind allgegenwärtig.

Der Fregattvogel verbringt die meiste Zeit seines Lebens in der Luft. Auf den Galápagos Inseln kommen Sie jedoch den Brutplätzen sehr nah und somit auch den Fregattvögeln selbst.

Der rote Kehlsack der Männchen steht im Kontrast zum schwarzen Gefieder und wirkt – aufgepustet bei der Balz- beeindruckend auf die Weibchen und auf uns als Betrachter.

Galápagos Pinguin

Der Galápagos Pinguin ist der kleinste seiner Art und der, der am nördlichsten von allen lebt. Hier ist er endemisch, wie fünf weitere Vogelarten auch. Die eher kleinen Kolonien der Galápagos Pinguine sind dort anzutreffen, wo das Wasser im Durchschnitt etwas kühler ist, z.B. an der Westküste Isabelas, aber auch auf der Insel Bartolomé.

An Land recht unbeholfen sind Pinguine im Wasser schnell und wendig und können bis zu 40 km/h zurücklegen. Der Partner ist Partner fürs Leben. Einmal zusammen werden sie nur durch den Tod vom Partner getrennt.

Tölpel: Blau, Rot, Maske

Blaufusstölpel sind sicher die beliebtesten Vögel der Galápagos Inseln. Ihre Flossen sind so herrlich blau, das Balzen ausgesprochen attraktiv, der Sturzflug zum Fischfang rasend schnell. Sie werden sie lieben!

Rotfusstölpel kommen weit seltener vor, vor allem aber auf der nordöstlichen Insel Genovesa. Hier heben sich die roten Flossen gut von den grünen Mangroven ab, in denen sie bevorzugt sitzen.

Maskentölpel, auch Nazcatölpel genannt, sind etwas grösser als die beiden anderen Tölpelarten, auch häufiger anzutreffen als der Rotfusstölpel und haben von allen Dreien den stechendsten Blick.

Darwinfink

Der kleine Darwinfink ist ein hochinteressanter Vogel und war nicht zuletzt Grundlage für die Evolutionstheorie seines Namensgebers Charles Darwin.

Auf jeder Insel anders, sogar innerhalb der Insel je nach Lebensraum ist er unterschiedlich: mal mit gebogener Schnabel, mal spitz, mal breiter, mal schmaler… – jeweils abhängig vom Lebensraum des Vogels, bzw. von der Nahrungsquelle dort. Die Tiere benötigen unterschiedliches Werkzeug, ob man Nüsse knacken muss oder Kaktusblüten verzehrt.

Mit ein bisschen Hilfe vom Naturführer sind die Unterschiede von jedem gut zu erkennen.


Flamingo

Die Flamingo Population auf Galápagos ist klein und besteht aus nur etwa einigen Hundert Einzelvögeln.

Die gute Nachricht ist, dass ihr Standort ziemlich vorhersehbar ist, da sie an ganz bestimmten Galápagos-Besucherseiten nisten und fressen. Flamingos können ganzjährig beobachtet werden.

Um Flamingo-Balztänze und Jungtiere zu sehen, ist die beste Reisezeit während der Brut – von März bis Juli.

Pelikan

Der braune, gut drei Kilogramm schwere Pelikan kommt auf Galápagos häufig vor, eine endemische Art mit einigen Tausend Paaren.

Die grossen, schweren Wasservögel mit kurzen Beinen, Schwimmfüssen und außergewöhnlich langen Schnäbeln brüten das ganze Jahr in kleinen Kolonien in niedrigen Büschen und Mangroven, selten auf dem Boden.

Beide Geschlechter brüten die ein bis zwei Eier aus.

Die Tiere der Galápagos Inseln

Reptilien

Von Drachen und Schildkröten

Säugetiere

Von Seelöwen und Seebären

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Thomas Vogel und Britta Frölich freuen sich über Ihren Anruf oder Ihre E-Mail.
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